project  yidishe lider   klezmer songs & stories
Ein junger jüdischer Sänger aus einer Postkarte des Kunstverlags Phönix Leo Winz, Berlin, ca. 1910; Fotografie 13,9 x 8,9 cm;  Jüdisches Museum Berlin, Inventar-Nummer 2000/53/47; Repro: Birgit Maurer-Porat

Projekte und Bands

   Projekte

       yidishe lider  

       yidishe muzik

      Elektro-Klezmer

   Bands

       duo albary

       oygnblik    


Projekte:


- yidishe lider – klezmer songs & stories : eine wichtige quelle für dieses projekt waren yidishe lieder, die im rahmen des baden-württembergischen chornetzwerks (www.chornetzwerk.de) gesungen wurden. darunter waren chorsätze von hartmut fladt und anne tübinger, z.b. von shpil-zhe mir a lidele in yidish, shtil di nakht iz oysgeshternt,  zol zayn oder dos kelbl. als chorsänger dieses wunderbaren netzwerks wurde albert kunze ab 2006  von diesen stücken dazu inspiriert, tiefer in das thema einzutauchen. seither gab es viel lektüre, yidishe sprachkurse und die weiter andauernde sammlung von tonträgern, liedtexten , noten und chorsätzen.


2016 konkretisierte sich das vorhaben eines konzeptalbums mit 20 yidishen stücken. dieses musikprojekt wurde vom ende 2016 gegründeten duo albary mit der pianistin und chorleiterin kristina stary und albert kunze als sänger begonnen.  im november 2016 wurde das projekt aufgenommen von connect! gemeinnütziger verein für musik – tanz – kultur (www.connect-ev.de).  2017 stießen weitere musiker*innen dazu und im sommer gründeten sie die band oygnblik. der von albert geplante tonträger wurde im oktober 2017 als cd veynen heyst bay undz lebn im white fir-studio in trochtelfingen-steinhilben realisiert.


-    yidishe muzik – klezmer lyrics & tunes wurde im oktober 2017 vom yidishe lider-projekt als kleines musik- und kulturfestival gegründet, das vom 26. – 28.7.2019 seine zweite auflage erfährt. näheres siehe unter dem menüpunkt festival!


- projekt „tonträger mit stücken von mordekhay gebirtig“:  anfang 2019 schrieb die sopranistin und gesangsdozentin rachel anne joselson von der university  iowa city albert eine e-mail mit dem vorschlag einer zusammenarbeit. die beiden wurden sich einig, dass rachel beim 2. festival yidishe muzik ein konzert u.a. mit stücken ihres projekts „songs oft he holocaust“ gibt. nun planen rachel und albert, im white fir studio gemeinsam mit dem pianisten vladimir romanov und mit oygnblik einen ersten tonträger einer konzipierten reihe zu produzieren mit gedichten und liedern von mordekhay gebirtig, dem genialen „vater des yidishen lieds“, der 1942 ermordet worden war.  


- projekt „elektro-klezmer“: in zusammenarbeit mit djs und djanes sollen muntere und tanzbare stücke von oygnblik elektronisch remixed werden. melancholische stücke, die sich um die shoa drehen, kommen dafür selbstverständlich nicht in frage. erste remixe von melokhe melukhe und mir lebn eybik wurden bereits vorgelegt. bei beiden yidishe muzik-festivals spielen  e-klezmer-partys an den abenden eine gewichtige rolle. sie greifen – unterstützt von elektronischen rhythmen - die tanzeslust der klezmer-musik auf, die seit jahrhunderten vor allem bei hochzeiten und anderen fröhlichen feierlichkeiten erklingt und die beine zum tanzen bringt und schwingt.

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